Cape brevis?

Fasse dich kurz!

Bild: johl/flickr (cc: by-sa)

Texte für’s Web müssen kurz und prägnant sein, wenn aus zufälligen Surfern interessierte Leser werden sollen. Deshalb haben wir bei The European einen Style Guide, der (selbstverständlich in kurzer und prägnanter Form) unsere formalen Anforderungen an Autoren darlegt.

Lars Brozus weist in seinem Kommentar “Probiert’s mal mit Gemütlichkeit” auf ein Dilemma hin, das sich aus dieser journalistischen Tendenz zur Kürze ergibt.

Öffentliche Diskussionen werden im Rahmen von zuspitzungsfixierten Medien geführt. Für Komplexität und Differenzierung ist meist kein Platz (siehe die Text-Standards für Autoren von The European: “Je pointierter, prägnanter und provozierender, desto besser”).

Damit für unsere Leser transparent ist, worauf er sich bezieht, dokumentieren wir hier an dieser Stelle unseren Style Guide.

Sehr geehrte AutorIn,

gerne möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Text-Standards bei The European geben.

Zum Inhalt:

Wir sind ein Debattenmagazin. Unsere Kommentare leben von den zugespitzten und wohl begründeten Positionen aller Autorinnen und Autoren.

Zu den Formalia:

  • Der Texteinstieg soll Ihre These enthalten. Wie gesagt: Je pointierter, prägnanter und provozierender, desto besser. Der Aufbau eines Online-Textes unterscheidet sich von dem eines Printprodukts. Der Einstieg entscheidet, ob die Leser dranbleiben.
  • Ihr Artikel darf die Länge von 3.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten.
  • Wir möchten unsere Leser sowohl mit einem guten Textaufbau als auch mit stilistischen Akzenten überzeugen. Benutzen Sie ausgefallene Metaphern, ungewöhnliche Zuspitzungen und Vergleiche.
  • Vermeiden Sie komplizierte Schachtelsätze. Es gilt: Je einfacher, desto besser.
  • Bitte senden Sie uns mit dem Kommentar ein Foto von sich und einen kurzen Lebenslauf mit maximal 600 Zeichen (inkl. Leerzeichen).

Wir bedanken uns herzlich bei Ihnen, dass Sie einen Beitrag für unser Debatten-Magazin schreiben möchten.

Mit den besten Grüßen
Die Redaktion

Wir hoffen, so der Wahrheitsfindung gedient zu haben. Freunde der Primärquelle (und vielleicht auch zukünftige Autoren) finden den Style Guide als PDF-Dokument hier.

Nachtrag, 10:28h: Zurück zu Lars Brozus‘ Kommentar.