The European goes international

Seit gestern gibt es uns auch auf Englisch. Auf theeuropean-magazine.com erscheinen von jetzt an Meinungsbeiträge und Interviews von deutschen und internationalen Autoren und für ein internationales Publikum. Dazu gibt es jede Woche mit der “European Voice” einen ausgewählten Text zu Entwicklungen und Themen innerhalb Europas.

In den vergangenen Monaten ist hinter den Kulissen viel geplant und experimentiert worden. Letztendlich ist der Schritt in den englischsprachigen Markt eine logische Fortführung unseres Credos: wir wollen Diskussionen jenseits der Tages- und Innenpolitik anstoßen und Diskussionskultur im Netz entscheidend mitprägen. Der Name ist Programm – “The European” kann kein rein deutsches Meinungsportal sein und bleiben.

Die Schnittmenge zwischen Inhalten auf unseren beiden Seiten wird dabei am Anfang relativ groß sein. Aus dem englischsprachigen Raum wollen wir Themen ansprechen, die auch Relevanz für deutsche Leser haben. Umgekehrt sind Debatten aus der deutschen Meinungslandschaft auch interessant für ein internationales Publikum – zum Beispiel die aktuelle European Voice zur Frage, was Konservativismus eigentlich ausmacht – und werden dementsprechend auch auf der englischen Seite zu finden sein.

Mit dem Design betreten wir zumindest teilweise Neuland. Das Medienfenster ist komplett neu konzipiert, auch die Kommentare innerhalb einer Debatte können jetzt über über eine chronologische Vorschau aufgerufen werden. Im deutschsprachigen Raum ist das ein absolutes Novum – da sind uns die Amerikaner einige Schritte voraus. Wenn sich die Innovationen bewähren, wird sich auf die deutsche Seite in absehbarer Zukunft in frischem Glanz präsentieren. Unsere Webseiten sind immer auch “works in progress”. Mehr dazu gibt es in Kürze hier im Blog von unseren IT-Spezis.

Wo soll die Reise hingehen? Das hängt auch von unseren Lesern ab. Feedback ist gewünscht und willkommen. Wenn wir am Ziel vorbeischießen oder Erwartungen nicht erfüllen, dann wollen wir das wissen. Ein kurzer Ausblick von redaktioneller Seite: über Kooperationen mit verschiedenen Medienportalen und Blogs aus dem englischsprachigen Raum werden wir vor allem in die amerikanische Debattenlandschaft einsteigen. Wir wollen europäische Perspektiven liefern, internationale Diskussionen aufgreifen und langfristig dazu beitragen, eine robuste und kritische Debattenkultur voranzutreiben.