Meedia-Kritik an The European

Unser Meedia-Kollege Stefan Winterbauer hat eine Kritik an The European geschrieben. Dafür wurde er gleich wiederum von einem seiner Leser kritisiert, da er für den Artikel nicht ordentlich recherchiert habe und bei visits und unique visits schlampig gezählt habe.

Ich habe seinen Text mit Interesse gelesen, muss aber nach der Lektüre von meiner Seite aus klarstellen, dass ich nie für die Deutsche Bischofskonferenz gearbeitet habe. Ich war redaktioneller Berater in der Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz für den Dialog mit dem Islam, Cibedo, in Frankfurt. Ich habe auch nie für den Osservatore Romano als Angestellter, der Duktus des Textes legt es nahe, gearbeitet, sondern als freier Mitarbeiter zwei Artikel für die Zeitung des Vatikan geschrieben. Neben der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft war auch VW ein Werbepartner zum Launch des Magazins. Das kommt in dem Artikel nicht zur Sprache. Die INSM hat die von Herrn Winterbauer kritisierte Kampagne seinerzeit in nahezu jedem deutschen Qualitätsmedium gefahren, bei uns gab es keine speziellen, darüber hinausgehenden Einbindungen.

Manchmal berichten, anders als Stefan Winterbauer behauptet, Medien über The European, weil sie sich für unser Debatten-Magazin interessieren. Das reicht dann vom Bahn Magazin bis zur Süddeutsche Zeitung. Auch Stefan Winterbauer hat mir vergangene Woche geschrieben, dass er gerne mal wieder etwas über The European machen würde. Einen Anlass gab es nicht (unser Einjähriges war am 30.9.2010), ich habe bei Stefan Winterbauer auch nicht um eine Berichterstattung gebeten. PR-geil wie ich bin habe ich ihm seine Fragen natürlich gerne beantwortet ;-)