Ein Rückblick: Das beschäftigte uns im Juni

Stürmischer Sommer in Berlin

Vom gefürchteten Sommerloch war diesen Monat wenig zu spüren. Im Gegenteil, vom Atomausstieg über das Rettungspaket für Griechenland gab es große Ereignisse in Deutschland und der Welt, an denen sich die Meinungen brachen. Hier ein kleiner Rückblick zu den meistgelesenen Artikeln und hitzigsten Debatten.

Griechenland wird wieder und wieder “gerettet” – nun droht dem Land der Totalausverkauf. Ulrich Stockheim sieht die Probleme bei dem politischen Projekt der Währungsunion. Wirtschaftlich sei diese nicht mehr tragfähig.

Zu einer großen Diskussion führte auch der Christopher Street Day in Deutschland, der zufällig mit der New Yorker Legalisierung der Home-Ehe einherging. Es wurde deutlich, dass die Akzeptanz für Homosexualität in Deutschland zwar weit gekommen ist, jedoch auch noch viel zu erreichen ist..

Matthias Mattussek schlug Wellen mit seinem Buch zum Katholizismus in Deutschland. Es folgte eine Dabatte zum Glauben: Was ist daran heute noch zeitgemäß, wie kann er sich selbst treu bleibenund sollte man den Jugendkathechismus gelesen haben?

Der niederländische Politiker Geert Wilders verglich den Koran mit “Mein Kampf” und musste dafür vor Gericht. Nun ist er freigesprochen. Wie viel Extremismus verträgt die Gesellschaft, und ist das Ende der Redefreiheit irgendwann erreicht?

Das Leben hat sich weitesgehend normalisiert, doch zu Beginn des Monats ging in Deutschland die Angst vor Gurken, Tomaten und Sprossen um. Wir sprachen mit Klaus-Dieter Zastrow über die Suche nach dem Erreger und was dabei alles ausgeklammert wird.

Wir freuen uns auf viele Debatten und Kommentare im Juli!