Homo Digitalis – Universelle Datenverfügbarkeit erleichtert den Alltag. Doch was bedeutet das für meine digitale Identität?

Der Behördengang wird zu Hause erledigt; Arzt, Krankenhaus und Patient greifen auf dieselbe Patientenakte in der Wolke zu – die fortschreitende Digitalisierung bietet immense Chancen für die Vereinfachung des Alltags. Doch der neue Komfort durch ersparte Wege und Individualisierung erfordert sichere digitale Identitäten. Aber wie können wir die Kontrolle über unsere immer wichtiger werdenden Daten im Netz behalten? Müssen wir Komfort durch die Preisgabe unserer digitalen Identität erkaufen? Und können digitale Identitäten überhaupt sicher sein? Auf der CeBit diskutieren wir dazu gemeinsam mit dem telegraphen_special der Deutschen Telekom und den Gästen Jimmy SchulzCaspar Clemens Mirau und Stephan Humer.

Anlässlich dieser Veranstaltung haben wir eine Auswahl unserer besten Texte zum Thema Identität im Netz ausgewählt – wir freuen uns drauf, das Thema am Donnerstag auf der CeBit zu vertiefen. Mehr Informationen sowie ein Anmeldeformular finden Sie im Blog des telegraphen_special.

„Post-Privacy bedeutet, sich nackt zu machen“

Gespräch mit Christian Heller

Der Kampf zum Erhalt privater Datenhoheit droht verloren zu gehen. Als einer der Protagonisten der Post-Privacy-Bewegung empfiehlt Christian Heller ein Umdenken: Wir sollten persönliche Daten selbst ins Netz stellen. Lars Mensel und Jan Stöckmann sprachen mit ihm über Geheimnisse, Datenschutz und das digitale Menschenbild.

Kranke Sammelwut

Kolumne von dem Presseschauer

In Sachen Datenschutz sollte sich Frau Aigner weniger um Facebook und mehr um die Gesundheitsindustrie kümmern. Was hier unter dem Deckmantel der Kodifizierung geschieht, nutzt einigen Menschen, aber sicher nicht den Patienten.

„Wir werden zu Medienkreaturen“

Gespräch mit Nicholas Carr

Aufgrund des Internets befinden wir uns inmitten eines kognitiven Wandels: allgegenwärtige Daten verändern unsere Wahrnehmung der Welt. Lars Mensel sprach mit dem Autor Nicholas Carr über die Vorteile des Gedruckten, den Verlust der Reflexion und darüber, wie unsere Vorfahren überlebten.

Das Leben der Anderen

Kolumne von Eberhart Lauth

Die Wissenschaft sagt: Je mehr Zeit Menschen auf Facebook verbringen, desto mehr gewinnen sie auch den Eindruck, dass alle anderen ein besseres Leben haben. Ich sage: Gern geschehen.

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