The European: Online goes Print

Redaktionssitzung für das Print-Magazin

Ab September 2012 wird The European auch als Printmagazin erscheinen – zum ersten Mal am Donnerstag, den 27. September 2012. Das Meinungs- und Debattenmagazin wird vier Mal im Jahr herauskommen, immer zum Quartalswechsel. Es wird in ganz Deutschland, sowie an ausgewählten Orten in Österreich und der Schweiz zum Verkauf ausliegen. Darüber hinaus kann das Magazin im Abonnement bezogen werden.

The European ist das Meinungs- und Debattenmagazin. „Meinung statt Meldung“ ist unser Claim. Nachrichten sind im Web überall. Aber das, was diese Nachrichten bedeuten, nicht. The European hat in den drei Jahren seines Bestehens diese Lücke geschlossen. In mehr als 300 Debatten haben mehr als 2000 Autoren aus mehr als 25 Ländern mit uns die strittigen Fragen der Zeit betrachtet und kommentiert. In freien, demokratischen und säkularen Gesellschaften gibt es keine absolute Wahrheit. Also gibt es auch keine allein selig machende Meinung. Meinung entfaltet sich im Diskurs. Meinung muss sich in der Debatte bewähren. Am Ende setzt sich der durch, dessen Argumente die besseren sind. The European ist deshalb ein Meinungs- und Debattenmagazin. Das Debattieren im Diskurs gehört zu den Eigenarten der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte. Deshalb haben wir unserem Magazin den Namen The European gegeben.

Warum jetzt als Print?

Viele unserer Leserinnen und Leser haben uns in den vergangenen drei Jahren zurückgemeldet: „Großartige Debatten, pointierte Kommentare, kritische Interviews. Aber: Während eines normalen Arbeitstages schaffe ich es nicht, alles zu lesen. Warum bringt ihr nicht ein Heft heraus? Das lese ich am Wochenende zuhause, im Flieger oder auf einer langen Bahnreise.“ Nun haben wir gesagt: „Das machen wir jetzt.“ Die Nachfrage ist einfach da. Print ist nicht tot! Wir haben schon zum Start des Onlinemagazins gesagt, dass wir uns beispielsweise ein Heft zum Anfang des Jahres, gemäß einem Arbeitstitel „Das werden die Debatten 2013“, gut vorstellen könnten. Nun kommen wir vier Mal im Jahr, eine runde Zahl, um alle relevanten gesellschaftlichen Debatten in einem ansprechenden Magazin abbilden und nach vorne treiben zu können.

Wird es im Printmagazin andere Themen als im Onlinemagazin geben?

Es gibt keine Themen, die es nur Print oder nur Online geben wird. In das Heft kommen die Debatten aus dem Onlinemagazin, von denen wir glauben, dass sie das Potenzial besitzen, die Leserinnen und Leser in den kommenden drei Monaten zu begleiten.

In welchem Verhältnis werden Onlinemagazin und gedrucktes Heft stehen?

Es gibt nur ein The European! Dieses Meinungs- und Debattenmagazin gibt es im Browser – nun sehr bald in einer neuen, sehr schönen Smartphone-Ausspielung – ,in einer englischen Variante und als Printmagazin. Die Themen werden dieselben sein, die Art der Darreichung unterscheidet sich in den jeweiligen Varianten des Produkts. Deshalb wird es auch folgendes geben: Online-Leser werden das Print kaufen, Print-Käufer häufiger das Onlinemagazin besuchen. Beide haben ein Smartphone und lesen darauf The European, wenn sie auf den Flieger oder den Zug warten. Jeder Leser ist täglich in verschiedenen Situationen, in denen er The European lesen kann. The European wird ihn und sie gerne durch den Tag begleiten.

Ist The European ein Politikmagazin?

Nein. Wir sind ein lebensweltliches Magazin für diejenigen Leserinnen und Leser, für die Diskutieren und Wissen über die Schnipsel hinaus, die täglich in den News angeboten werden, zum Lebensstil gehören. Dabei kommentiert The European auch Debatten, die nichts mit der Politik als solcher zu tun haben müssen. Das können Debatten sein zu 20 Jahre Internet oder zu der Frage, ob Indie nicht im Vergleich zu Techno die bessere Musik ist. Natürlich gibt es auch innen- und außenpolitische Debatten. Hierbei hat The European immer Wert darauf gelegt, dass die einzelnen Autoren eine klare, dezidierte Position haben. Die Gesamtheit der Autoren spiegelt darüber hinaus die Meinungsvielfalt, die es innerhalb unserer Gesellschaft gibt. So kam in unserem Magazin Sahra Wagenknecht ebenso zu Wort wie Erika Steinbach. The European hat keine spezifische (partei-)politische Ausrichtung.

Was ist das Alleinstellungsmerkmal des Printmagazins?

Das Alleinstellungsmerkmal wird die Darstellung von Debatten in unserem Heft sein. Dabei geht es darum, die Autorinnen und Autoren mit ihren pointierten Standpunkten ins Zentrum zu rücken. Ebenso wichtig ist es, den Stand einer Debatte anzuzeigen, sowie ihren weiteren Verlauf zu prognostizieren. Das sind vor allem Herausforderungen für das Design und für das Layout des neuen Printmagazins. Inhaltlich sind wir mehr als stark aufgestellt. Bislang haben wir mehr als 10.000 Beiträge in unserem Onlinemagazin veröffentlicht, mehr als 300 Debatten mit mehr als 2000 Autoren aus mehr als 25 Ländern. Wir sind wie kein anderes Produkt aufgestellt, wenn es darum geht, inhaltliche Fragen mit relevanten Akteuren zu debattieren. Es gibt auf dem deutschen Markt kein vergleichbares Produkt.

Wie viel wird das Heft kosten?

Der Preis wird zwischen 7,50€ und 8,00€ liegen.

Blick auf das werdende Heft: Alexander GörlachFlorian GuckelsbergerChristoph Blumberg

Unsere Anzeigenvermarktung: Nils HöfertTobias Gerhard sowie kaufmännischer Geschäftsführer Christoph Blumberg

Die Redaktion diskutiert Themen, Sebastian Pfeffer und Lars Mensel im Gespräch

Clemens Lukitsch & Alexandra Schade

Christoph Blumberg, Florian Guckelsberger & Alexander Görlach

Thore BarfussSebastian PfefferAlexander Görlach

Presseecho

Süddeutsche Zeitung
“The European” bekommt Print-Version: Aus dem Netz aufs Papier

Gründerszene
The European startet Printmagazin (Interview mit Alexander Görlach)

Vocer
Renaissance der Druckerschwärze

DWDL
“Meinung statt Meldung”: Debatten-Magazin “The European” bald am Kiosk

Kress
“Print ist nicht tot!”: “The European” wird gedruckt

Werben & Verkaufen
“The European” kommt als Print-Ausgabe

Meedia
The European bringt vierteljährliches Printmagazin

turi2
heute2

  • http://www.FUTURE-DAILY.com/www.FEMINISSIMA.de Roswitha Schäfer

    Hi,
    Wollte mich entschuldigen. Hatte auf die Meldung von TURI/2 heute in der Früh auf TWITTER gepostet – “Dieses Langweiler-Blatt!” In der Tat habe ich nie von Ihnen als online-Diskussionsforum zuvor gehört. Das bedaure ich umso mehr, als ich sogar mal ein Jahr am EFI der Universität Saarbrücken studiert habe, und mich viersprachig als echte Europäerin fühle. Offenbar war das Marketing bisher nicht so gut, Ihres, oder ich habe sie GÄNZLICH mit einem total ANDEREN bereits “print”-Blatt verwechselt. Wie auch immer – Sorry, it’s my mistake!

  • Gabriele_Kaufrausch

    Ok, hört sich nicht schlecht an. Passt nur auf, dass ihr euch wirtschaftlich nicht übernehmt. Print verbrennt viel Geld. Kleine Startauflage und bloß nicht häufiger erscheinen. Viel Glück.

  • http://gopanama.com/ Panama

    Wenngleich mir längst nicht immer einleuchtet, warum ein Debattenmagazin aus Berlin einen englischen Namen tragen muss, hoffe ich, künftig stärker die europäische Dimension berücksichtigt zu sehen. Originäre Köpfe aus Portugal, Polen, der Schweiz sind noch rar gesät. Manches arg vollmundige programmatische Statement, geschuldet der Anfangseuphorie, hat sich glücklich abgeschliffen. Manche Hoffnung auf “Stimmen, die wirklich von Bedeutung sind”, blieb uneingelöst. Aber auch diese gesungene Wahrheit stimmt: “It’s a long way”, nicht nur “to Tipperary”, sondern erst recht nach Europa. Auf geht’s!

  • http://www.theeuropean.de Thore Barfuss

    Sehr geehrte/r Herr/Frau Panama,

    haben Sie herzlichen Dank für Ihren Leserbrief und die guten Wünsche für unser Print-Produkt. Wir müssen Ihnen allerdings an mehreren Punkten widersprechen: Natürlich fanden und finden sich hier die Stimmen von Bedeutung: Politiker aus vielen Ländern, Kultur- und Medienschaffende, Ökonomen und Autoren. Wir haben für die internationale Öffentlichkeit eine englischsprachige Magazinvariante ins Leben gerufen. Wir kooperieren mit Medien in Österreich, Frankreich, Italien und den USA. Von den über 2000 Autoren in unserem Magazin sind etliche aus den europäischen Ländern und darüber hinaus: Wir hatten und haben zum Beispiel thematische Schwerpunkte auf Russland, China, dem Arabischen Frühling und dem Nahen Osten. Unsere Autoren kommen aus mehr als 25 Ländern. An dieser besonderen Auswahl und an der Zusammensetzung von verschiedensten Autoren in unseren Debatten freuen wir uns jeden Tag.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thore Barfuss

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