Gunnar Sohn schreibt 200. Kolumne

gunnar

Unser Kolumnist Gunnar Sohn hat mittlerweile seine 200. Kolumne bei uns veröffentlicht. In den fast vier Jahren als Autor stürzte er sich Woche für Woche in digitale Untiefen und stellte die “liebwertesten Gichtlinge” an den medialen Pranger.

Die Redaktion verneigt sich und sagt: Vielen Dank!

Mit-Kolumnist Alexander Wallasch (auch er nähert sich in großen Schritten der 200) nimmt das Jubiläum zum Anlass für eine kleine Hymne:

Lieber Gunnar Sohn,

meine herzlichen Glückwünsche zur 200. Kolumne für „The European“!

Das ist natürlich gemessen am Zeitfenster schon quantitativ eine Meisterleistung. Nimmt man nun noch die Qualität Ihrer Arbeit Woche für Woche, bewegt man sich ganz schnell im Bereich weiterer Superlative. Noch viel mehr, wenn man nüchtern feststellen muss, das Sie alles andere sind, als ein Haudrauf-Kolumnist. Beitrag für Beitrag ist eine Akribie – eine große Sorgfalt – lesbar, die im Vergleich mit Anderen im positivsten Sinne etwas anachronistisches hat.

Schaut man sich nur beispielsweise ihre erste Arbeit aus dem Jahre 2011 an, dann weht da etwas angenehm herüber aus einer seltsam monochromen Welt. Da liest man von der Aufforderung, „Jeder Schüler sollte einen Computer an seinem Arbeitsplatz haben. Mit ausgeklügelten Lernsystemen könnten Lehrer den Wissensstand jedes Schülers genauer analysieren“ – Damals eine kluge Forderung, die heute durchaus erfüllt ist. Mehr noch: Lehrer hecheln heute technisch ihren Schülern hinterher, wie die Katze der Maus.

Bedenkt man nun weiter, dass Sie all das, was Sie hier tun quasi ehrenamtlich erledigen, wird aus dem großen Schuh ein Siebenmeilenstiefel.

Übrigens: Ihre fundierten und qualitativ regelmäßig auf höchstem Niveau rangierenden Kolumnen sind in den Jahren zu so etwas wie einem Anker auch für alle anderen Kolumnisten des „The European“ geworden. Ist es doch Ihre qualitative Kontinuität, die es uns anderen erlaubt, immer wieder mal über die Stränge zu schlagen.

Danke und herzlichen Glückwunsch also!

“Was Geduld hat, kann alles überstehen.”
– François Rabelais

  • gsohn

    Lieber Alexander Wallasch! Ich erröte ein wenig und bedanke mich für diese Eloge. Nun wird es aber Zeit, dass wir uns alle mal persönlich kennenlernen. Florian brachte einen Kolumnisten-Abend ins Gespräch. Eine wunderbare Idee, die mich aus der Bundesstadt in die Bundeshauptstadt treiben würde. Gruß vom Gichtlings-Kolumnisten.