„The European“ wechselt den Besitzer

  • Bernd Förtsch übernimmt mit seiner Börsenmedien AG 78 Prozent der Anteile von
    „The European“
  • Geplant sind der Ausbau der Print-Ausgabe und des englisch-sprachigen Online-Magazins
  • Für die Börsenmedien AG ist der Erwerb von „The European“ der Beginn einer Verbreiterung und Internationalisierung des Verlagsangebotes durch organisches Wachstum und Zukäufe

 

Berlin, 8. Dezember 2014

Die Börsenmedien AG, Kulmbach, Verlagsgesellschaft für das wöchentlich erscheinende Börsenmagazin „DER AKTIONÄR“, übernimmt das Debattenmagazin „The European“. Der Kaufvertrag wurde am 5. Dezember in Berlin unterzeichnet. Ebenfalls zur Börsenmedien Gruppe gehört der Fernsehsender „DAF – Deutsches Anleger Fernsehen“, der einzige deutschsprachige TV-Sender, der ausschließlich auf das Thema Finanzen und Börse fokussiert ist, sowie der PLASSEN Verlag, der führende deutsche Spezialverlag für Wirtschaftstitel.

„The European“ ist das Debattenmagazin, das sowohl online als auch gedruckt erscheint. Gründer, Herausgeber und Chefredakteur ist Alexander Görlach,
der zuvor Ressortleiter Online beim Berliner Magazin „Cicero” war. „The European“ erscheint seit 2009 online auf Deutsch, seit 2010 online auf Englisch und seit 2012 auch vier Mal im Jahr gedruckt.

„The European“ soll nun wachsen: Ab dem Jahr 2015 wird die Anzahl der erscheinenden Print-Titel auf bis zu zehn Magazine pro Jahr steigen. Zudem soll die englische Online-Ausgabe erweitert werden. „The European hat auf dem deutschen Markt eine Lücke besetzt, die der Debatte“, sagt „The European“-Gründer Alexander Görlach. „Mit diesem Ansatz konnten wir bisher über 3000 Autorinnen und Autoren aus über 40 Ländern und viele Leserinnen und Leser begeistern. Die englische Ausgabe spiegelt unsere Internationalität wieder. Es ist folgerichtig, dass „The European“ unter dem neuen Besitzer an diesen beiden Stellen wachsen soll.“

Beim Thema Debatte habe sich „The European“ nie gescheut, den Finger in die Wunde zu legen: „Tugendfuror und eine fast schon pornographische Liebe zum überdrehten Skandal kennzeichnen vielfach die deutsche Medienlandschaft. Das schwächt die Aufgabe, die Medien in einer Demokratie wahrnehmen: zu informieren, gesellschaftliche, inhaltsgetriebene Debatten anzustoßen und dort anzuecken, wo Missstände aufgedeckt werden müssen – nicht, wo Pseudo-Skandale etwas mehr Auflage versprechen. „The European“ zeigt, dass der Markt ein solches hochwertiges, inhaltsgetriebenes Magazin positiv aufnimmt. Nachdem wir nach fünf spannenden Jahren erfolgreich am Markt positioniert und etabliert sind, sind wir nun bereit für den nächsten Wachstumsschritt und freuen uns sehr, mit der Börsenmedien AG den perfekten Partner dafür gefunden zu haben”, so Görlach.

„Wir wollen die starke, hochprofitable Position des „AKTIONÄR” als führendes wöchentliches Börsenmagazin nutzen, um uns zu Deutschlands relevantestem, unabhängigem Inhalte-Anbieter für Finanzen, Wirtschaft und Politik weiterzuentwickeln”, skizziert Bernd Förtsch, Gründer und Vorstandschef der Börsenmedien AG, seine Vision. „Hierbei wollen wir sowohl durch Zukäufe, wie jetzt durch die Akquisition von The European, als auch stark organisch, beispielsweise durch den Ausbau des DAF und unserer Internetpräsenz, wachsen.” Kai Panitzki, Vorstandsmitglied der Börsenmedien AG, ergänzt: „Die Verzahnung der Themen Finanzen, Wirtschaft und Politik wird im täglichen Leben immer wichtiger, und das wollen wir mit unserem Verlagsprogramm zukünftig umfassend abbilden.”

Auch für die Werbekunden der beiden Firmen bringt der Zusammenschluss Vorteile: „Für unsere Werbekunden bietet der Zukauf die Möglichkeit, in einem einzigartigen Gesamtpaket die wichtigsten Entscheider in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, verbunden mit der äußerst attraktiven Zielgruppe der vermögenden Privatinvestoren, zu erreichen“ freuen sich Tom Eidloth, Leiter Sales und Marketing bei der Börsenmedien AG, und Zakaria Rahim, Anzeigenleiter bei „The European“.

Gründer Alexander Görlach bleibt weiterhin Herausgeber und Chefredakteur von „The European“. Der 37-Jährige hält in Zukunft 15 Prozent an dem Unternehmen. Gemeinsam mit dem wirtschaftlichen Kopf der Company, Guillaume Vaslin, und im Schulterschluss mit seinem Team, wird er den Ausbau des Unternehmens vorantreiben. Görlach soll zudem eine Querschnittsfunktion bei der Börsenmedien AG für den Bereich Politik einnehmen und darüber hinaus strategisch beraten, wenn es um weitere Zukäufe auf dem deutschen oder internationalen Parkett gehen wird.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel von Spiegel Online

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Über „The European“
Der Name „The European“bezieht sich auf die Debattenkultur des Kontinents. In offenen, demokratischen und säkularen Gemeinschaften gibt es keine allein gültigen Wahrheiten. Die Antworten auf die Fragen der Zeit werden im Diskurs errungen. „The European“ ist dieser Diskurskultur verpflichtet und übersetzt sie in ein zeitgemäßes Medium. „The European“ ist ein Treiber für gesellschaftliche Innovation.
„The European“ veröffentlichte bereits Beiträge von Nobelpreisträgern wie Joseph Stiglitz, Robert Solow, Elfriede Jelinek und Martti Ahtisaari. Darüber hinaus gab es Beiträge von Unternehmern wie Richard Branson,
Michael Bloomberg, Dietmar Hopp, Götz Werner sowie internationalen Politikern wie Jean-Claude Juncker, Mario Monti und Romano Prodi. Auch Künstler und Kulturschaffende wie Marina Abramovic, T.C. Boyle und Sir Norman Foster, Wissenschaftler wie Kevin Kelly, Rolf-Dieter Heuer, Saskia Sassen und Anne-Marie Slaughter haben in dem Magazin veröffentlicht. „The European“ fühlt sich der Meinungsvielfalt verpflichtet, und so haben Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien in dem Magazin veröffentlicht, u.a. Wolfgang Schäuble, Frank-Walter Steinmeier, Claudia Roth und Sahra Wagenknecht.

Ganz großen Anteil am bisherigen Erfolg haben die zahlreichen Kolumnisten und Kolumnistinnen, die „The European“ täglich mit aktuellen wie zeitlosen Texten bereichern und Debatte gemacht haben. Das Team sagt an dieser Stelle ganz besonders Danke und freut sich auf die kommende, spannende Zeit.

Über die Börsenmedien AG
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Die Börsenmedien AG ist vollständig im Besitz der Familie Förtsch. Bereits
heute ist „DER AKTIONÄR” das erfolgreichste deutsche wöchentliche
Börsenmagazin mit einer verkauften Auflage von ca. 35.000 Exemplaren pro Woche. „DER AKTIONÄR” ist Pflichtblatt an allen deutschen Börsen. Besonders stark ist „DER AKTIONÄR” mit seiner digitalen ePaper-Ausgabe: Einer aktuellen Auswertung des Branchendienstes pv digest zufolge führt er das Ranking der umsatzstärksten Verlags-Apps in Apples iPhone-Zeitungskiosk an. In der November-Ausgabe führt der monatlich erscheinende Fachdienst das Anlegermagazin „DER AKTIONÄR” in der Rangliste „Top 10 nach Umsatz iPhone Zeitungskiosk“ auf Platz 1 und damit vor Publikationen wie „Sport Bild plus“, „The Economist on iPhone“, „WirtschaftsWoche“ und „NYTimes“. Einer bereits im Juni veröffentlichten Auswertung von Media Perspektiven zum Erfolg digitaler Zeitschriftenausgaben zufolge ist „DER AKTIONÄR” das erfolgreichste Anlegermagazin Deutschlands. Bezogen auf alle Zeitschriften in Deutschland belegt „DER AKTIONÄR” mit einer ePaper-Auflage von 17.285 Exemplaren (IVW I/2014) einen respektablen vierten Platz – geschlagen geben muss sich das Fachmagazin lediglich den Publikationen „Der Spiegel“, „Bild am Sonntag“ und „Die Zeit“.

Das DAF – Deutsches Anleger Fernsehen bietet den Zuschauern seit August 2006 online unter www.daf.fm und seit Dezember 2007 über Kabel und Satellit einen umfassenden Zugang zu allen Finanzthemen. Über die Hälfte der täglichen Sendezeit wird live übertragen. Um größtmögliche Aktualität zu gewährleisten unterhält das DAF neben den Studios in Kulmbach zusätzlich Korrespondentenbüros in Frankfurt und dem weltweit wichtigsten Börsenplatz, New York. Diese werden mehrmals täglich live zugeschaltet. Sämtliche
Inhalte des Deutschen Anleger Fernsehens stehen im DAF-Videoportal rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung.

Im Oktober 2013 fasste die Börsenmedien AG zudem ihre verlegerischen Aktivitäten im Buchbereich unter der neuen Marke „PLASSEN-Buchverlage” zusammen. PLASSEN ist heute der führende Spezialverlag für Wirtschaftstitel mit Autoren wie George Soros, Bill Clinton, Ben Horowitz, Robert Shiller und vielen mehr.

Ansprechpartner
Dr. Alexander Görlach
Mail: info@theeuropean.de

Tel.: +49 30 6098110-10
Fax: +49 30 6098110-11