Alle Artikel von Alexander Görlach

„The European“ wechselt den Besitzer

  • Bernd Förtsch übernimmt mit seiner Börsenmedien AG 78 Prozent der Anteile von
    „The European“
  • Geplant sind der Ausbau der Print-Ausgabe und des englisch-sprachigen Online-Magazins
  • Für die Börsenmedien AG ist der Erwerb von „The European“ der Beginn einer Verbreiterung und Internationalisierung des Verlagsangebotes durch organisches Wachstum und Zukäufe

 

Berlin, 8. Dezember 2014

Die Börsenmedien AG, Kulmbach, Verlagsgesellschaft für das wöchentlich erscheinende Börsenmagazin „DER AKTIONÄR“, übernimmt das Debattenmagazin „The European“. Der Kaufvertrag wurde am 5. Dezember in Berlin unterzeichnet. Ebenfalls zur Börsenmedien Gruppe gehört der Fernsehsender „DAF – Deutsches Anleger Fernsehen“, der einzige deutschsprachige TV-Sender, der ausschließlich auf das Thema Finanzen und Börse fokussiert ist, sowie der PLASSEN Verlag, der führende deutsche Spezialverlag für Wirtschaftstitel.

„The European“ ist das Debattenmagazin, das sowohl online als auch gedruckt erscheint. Gründer, Herausgeber und Chefredakteur ist Alexander Görlach,
der zuvor Ressortleiter Online beim Berliner Magazin „Cicero” war. „The European“ erscheint seit 2009 online auf Deutsch, seit 2010 online auf Englisch und seit 2012 auch vier Mal im Jahr gedruckt.

„The European“ soll nun wachsen: Ab dem Jahr 2015 wird die Anzahl der erscheinenden Print-Titel auf bis zu zehn Magazine pro Jahr steigen. Zudem soll die englische Online-Ausgabe erweitert werden. „The European hat auf dem deutschen Markt eine Lücke besetzt, die der Debatte“, sagt „The European“-Gründer Alexander Görlach. „Mit diesem Ansatz konnten wir bisher über 3000 Autorinnen und Autoren aus über 40 Ländern und viele Leserinnen und Leser begeistern. Die englische Ausgabe spiegelt unsere Internationalität wieder. Es ist folgerichtig, dass „The European“ unter dem neuen Besitzer an diesen beiden Stellen wachsen soll.“

Beim Thema Debatte habe sich „The European“ nie gescheut, den Finger in die Wunde zu legen: „Tugendfuror und eine fast schon pornographische Liebe zum überdrehten Skandal kennzeichnen vielfach die deutsche Medienlandschaft. Das schwächt die Aufgabe, die Medien in einer Demokratie wahrnehmen: zu informieren, gesellschaftliche, inhaltsgetriebene Debatten anzustoßen und dort anzuecken, wo Missstände aufgedeckt werden müssen – nicht, wo Pseudo-Skandale etwas mehr Auflage versprechen. „The European“ zeigt, dass der Markt ein solches hochwertiges, inhaltsgetriebenes Magazin positiv aufnimmt. Nachdem wir nach fünf spannenden Jahren erfolgreich am Markt positioniert und etabliert sind, sind wir nun bereit für den nächsten Wachstumsschritt und freuen uns sehr, mit der Börsenmedien AG den perfekten Partner dafür gefunden zu haben”, so Görlach.

„Wir wollen die starke, hochprofitable Position des „AKTIONÄR” als führendes wöchentliches Börsenmagazin nutzen, um uns zu Deutschlands relevantestem, unabhängigem Inhalte-Anbieter für Finanzen, Wirtschaft und Politik weiterzuentwickeln”, skizziert Bernd Förtsch, Gründer und Vorstandschef der Börsenmedien AG, seine Vision. „Hierbei wollen wir sowohl durch Zukäufe, wie jetzt durch die Akquisition von The European, als auch stark organisch, beispielsweise durch den Ausbau des DAF und unserer Internetpräsenz, wachsen.” Kai Panitzki, Vorstandsmitglied der Börsenmedien AG, ergänzt: „Die Verzahnung der Themen Finanzen, Wirtschaft und Politik wird im täglichen Leben immer wichtiger, und das wollen wir mit unserem Verlagsprogramm zukünftig umfassend abbilden.”

Auch für die Werbekunden der beiden Firmen bringt der Zusammenschluss Vorteile: „Für unsere Werbekunden bietet der Zukauf die Möglichkeit, in einem einzigartigen Gesamtpaket die wichtigsten Entscheider in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, verbunden mit der äußerst attraktiven Zielgruppe der vermögenden Privatinvestoren, zu erreichen“ freuen sich Tom Eidloth, Leiter Sales und Marketing bei der Börsenmedien AG, und Zakaria Rahim, Anzeigenleiter bei „The European“.

Gründer Alexander Görlach bleibt weiterhin Herausgeber und Chefredakteur von „The European“. Der 37-Jährige hält in Zukunft 15 Prozent an dem Unternehmen. Gemeinsam mit dem wirtschaftlichen Kopf der Company, Guillaume Vaslin, und im Schulterschluss mit seinem Team, wird er den Ausbau des Unternehmens vorantreiben. Görlach soll zudem eine Querschnittsfunktion bei der Börsenmedien AG für den Bereich Politik einnehmen und darüber hinaus strategisch beraten, wenn es um weitere Zukäufe auf dem deutschen oder internationalen Parkett gehen wird.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel von Spiegel Online

theeuropean-logo_large

Über „The European“
Der Name „The European“bezieht sich auf die Debattenkultur des Kontinents. In offenen, demokratischen und säkularen Gemeinschaften gibt es keine allein gültigen Wahrheiten. Die Antworten auf die Fragen der Zeit werden im Diskurs errungen. „The European“ ist dieser Diskurskultur verpflichtet und übersetzt sie in ein zeitgemäßes Medium. „The European“ ist ein Treiber für gesellschaftliche Innovation.
„The European“ veröffentlichte bereits Beiträge von Nobelpreisträgern wie Joseph Stiglitz, Robert Solow, Elfriede Jelinek und Martti Ahtisaari. Darüber hinaus gab es Beiträge von Unternehmern wie Richard Branson,
Michael Bloomberg, Dietmar Hopp, Götz Werner sowie internationalen Politikern wie Jean-Claude Juncker, Mario Monti und Romano Prodi. Auch Künstler und Kulturschaffende wie Marina Abramovic, T.C. Boyle und Sir Norman Foster, Wissenschaftler wie Kevin Kelly, Rolf-Dieter Heuer, Saskia Sassen und Anne-Marie Slaughter haben in dem Magazin veröffentlicht. „The European“ fühlt sich der Meinungsvielfalt verpflichtet, und so haben Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien in dem Magazin veröffentlicht, u.a. Wolfgang Schäuble, Frank-Walter Steinmeier, Claudia Roth und Sahra Wagenknecht.

Ganz großen Anteil am bisherigen Erfolg haben die zahlreichen Kolumnisten und Kolumnistinnen, die „The European“ täglich mit aktuellen wie zeitlosen Texten bereichern und Debatte gemacht haben. Das Team sagt an dieser Stelle ganz besonders Danke und freut sich auf die kommende, spannende Zeit.

Über die Börsenmedien AG
Head-Img_2
Die Börsenmedien AG ist vollständig im Besitz der Familie Förtsch. Bereits
heute ist „DER AKTIONÄR” das erfolgreichste deutsche wöchentliche
Börsenmagazin mit einer verkauften Auflage von ca. 35.000 Exemplaren pro Woche. „DER AKTIONÄR” ist Pflichtblatt an allen deutschen Börsen. Besonders stark ist „DER AKTIONÄR” mit seiner digitalen ePaper-Ausgabe: Einer aktuellen Auswertung des Branchendienstes pv digest zufolge führt er das Ranking der umsatzstärksten Verlags-Apps in Apples iPhone-Zeitungskiosk an. In der November-Ausgabe führt der monatlich erscheinende Fachdienst das Anlegermagazin „DER AKTIONÄR” in der Rangliste „Top 10 nach Umsatz iPhone Zeitungskiosk“ auf Platz 1 und damit vor Publikationen wie „Sport Bild plus“, „The Economist on iPhone“, „WirtschaftsWoche“ und „NYTimes“. Einer bereits im Juni veröffentlichten Auswertung von Media Perspektiven zum Erfolg digitaler Zeitschriftenausgaben zufolge ist „DER AKTIONÄR” das erfolgreichste Anlegermagazin Deutschlands. Bezogen auf alle Zeitschriften in Deutschland belegt „DER AKTIONÄR” mit einer ePaper-Auflage von 17.285 Exemplaren (IVW I/2014) einen respektablen vierten Platz – geschlagen geben muss sich das Fachmagazin lediglich den Publikationen „Der Spiegel“, „Bild am Sonntag“ und „Die Zeit“.

Das DAF – Deutsches Anleger Fernsehen bietet den Zuschauern seit August 2006 online unter www.daf.fm und seit Dezember 2007 über Kabel und Satellit einen umfassenden Zugang zu allen Finanzthemen. Über die Hälfte der täglichen Sendezeit wird live übertragen. Um größtmögliche Aktualität zu gewährleisten unterhält das DAF neben den Studios in Kulmbach zusätzlich Korrespondentenbüros in Frankfurt und dem weltweit wichtigsten Börsenplatz, New York. Diese werden mehrmals täglich live zugeschaltet. Sämtliche
Inhalte des Deutschen Anleger Fernsehens stehen im DAF-Videoportal rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung.

Im Oktober 2013 fasste die Börsenmedien AG zudem ihre verlegerischen Aktivitäten im Buchbereich unter der neuen Marke „PLASSEN-Buchverlage” zusammen. PLASSEN ist heute der führende Spezialverlag für Wirtschaftstitel mit Autoren wie George Soros, Bill Clinton, Ben Horowitz, Robert Shiller und vielen mehr.

Ansprechpartner
Dr. Alexander Görlach
Mail: info@theeuropean.de

Tel.: +49 30 6098110-10
Fax: +49 30 6098110-11

Staffelübergabe bei The European

DSC_0020
DSC_0015
Nach knapp fünf Jahren beim Debatten-Magazin The European verlässt Geschäftsführer Christoph Blumberg das Unternehmen und übergibt seine Aufgabe an Guillaume Vaslin Reiman. Guillaume hat ein Doppel-Diplom als Kaufmann in Paris & Berlin abgeschlossen und einen Master an der UDK in Digitaler Kommunikation. Er war bis Ende Januar 2014 der CEO der eelusion GmbH, einem mobile Game Studio aus Berlin. Ausgestattet mit einem Funding von 1,7 Mio. EUR hat eeluison in den letzten 2,5 Jahren ein Team von 20 Mitarbeitern aufgebaut, eine eigene Geo-Location-Technologie patentiert und eine B2C Lösung entwickelt. Die Firma wurde im Februar an die Convotis AG verkauft. Guillaume wird sich bei The European vor allem um die tägliche, kaufmännische Geschäftsführung kümmern – Personal, Buchhaltung, Team Management und Kooperationen. Als seine Hauptmission und Kernkompetenzen sieht er aber die Präsenz von The European online zu verstärken. 
 
Ich danke im Namen des gesamten Teams meinem lieben Freund Christoph Blumberg für die exzellenten Dienste, die er The European in den vergangenen Jahren erwiesen hat. Christoph war von der ersten Stunde an mit dabei und hat die Entwicklung unseres Verlags massgeblich geprägt und begleitet. Er ist ein großartiger Kaufmann und hat zudem seine Erfahrung in der Beratung in unsere Unit Consulting eingebracht. Abgesehen davon ist er ein guter Team-Player, dem es gelungen ist, sowohl Vorgesetzter als auch Gesprächspartner auf Augenhöhe mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sein.
 
Was soll ich sagen, lieber Blumi, Du wirst uns natürlich hier sehr fehlen. In unserem gemeinsamen Büro haben sich so viele witzige Moment abgespielt, die man gut und gerne mit „Szenen einer Ehe“ überschreiben könnte: Wann ist das Fenster auf, wann ist es zu. Wann und wie hoch wird die Heizung aufgedreht oder nicht. Dass Du nach fünf Jahren etwas eigenes Unternehmerisches angehen möchtest, dafür habe ich, dafür haben wir hier alle, Verständnis. Hab’ vielen lieben und herzlichen Dank für alles. Viel Erfolg für die Zukunft. Und: Bleibe uns als Leser gewogen! Du erhältst hiermit ein Gratis-Abo auf Lebenszeit!
 
Dein Alex 

Neue Konzertreihe „Dreißig Minuten“

The European wird in diesem Jahr viermal zu seiner neuen Konzertreihe „Dreißig Minuten“ einladen. Gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Club Cookies in Berlin Mitte wird das Debatten-Magazin dieses neue Format realisieren.

Wir alle gehen viel weniger ins Konzert als wir gerne würden! Entweder ist so viel zu tun oder, am Ende eines langen Arbeitstages, die Muse überschaubar, noch einmal zwei Stunden im Konzertsaal zu sitzen. „Dreißig Minuten“ wird dem begegnen. Eine halbe Stunde lang wird ein Kammermusik-Ensemble des DSO Berlin Werke klassischer und moderner Komponisten spielen. Durch das Programm wird von einem Prominenten geführt. Gerahmt wird das Konzert durch das Catering des Cookies in ansprechender Atmosphäre der Drayton Bar im Cookies in Berlin Mitte. Um 19:30 Uhr ist der Einlass, bis 20:30 Uhr Flying Dinner. Im Anschluss das Konzert „Dreißig Minuten“. Um 22:00 Uhr wird die Veranstaltung zu ende sein.

Das erste Konzert wird am 25. Februar stattfinden, die weiteren Termine in 2013 sind der 6. Mai, der 16. September und der 4. November.

Durch den Abend wird die Schauspielerin und The European-Kolumnistin Katja Riemann führen.

Wir freuen uns und danken Alexander Steinbeis, dem Direktor des Deutschen Symponie-Orchesters Berlin und Cookie, dem Erfinder des gleichnamigen Clubs, dafür, gemeinsam Gastgeber diese Veranstaltung sein zu können.

The European to host concert series “Thirty Minutes”

This year, The European will be hosting a new series of four concerts titled “Thirty Minutes” in collaboration with Deutsches Symphonie-Orchester Berlin and the nightclub Cookies in Berlin.

Most of us attend much fewer concerts than we would like. There may not be room for it in our busy schedules; or we might lack the motivation to sit down for a two hour concert following an already long day at the office. “Thirty minutes” is going to address this problem: At each concert, a chamber ensemble of Deutsches Symphonie-Orchester Berlin will perform both classical and modern compositions for just half an hour. Each concert will be hosted by a well-known personality and take place in the appealing atmosphere of Dayton Bar, a part of the nightclub Cookies. Doors open at 7:30pm, flying dinner is served until 8:30pm, followed by the concert. The event will end at 10:00pm.

The first concert takes place on the 25th of February, the series will continue on May 6th, September 16th and November 4th. The first concert is presented by the German actress and The European columnist Katja Riemann.

We are looking forward to these upcoming events and would like to extend special thanks to both Alexander Steinbeis, director of Deutsches Symphonie-Orchester Berlin and Cookie, founder of the club bearing his name, for the collaboration.

Das erste Print-Magazin – ein großartiger Erfolg

Die Ausgabe 1/2013 von The European erscheint am 13. Dezember

Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen unseres ersten gedruckten Debatten-Magazins. Die Besprechungen in anderen Print-Titeln, im Radio und im Fernsehen waren allesamt positiv.

Wir sind mit diesem ersten Heft in unserer Zielgruppe angekommen: Rund 16.000 Exemplare wurden von Entscheidern und Multiplikatoren in ganz Deutschland in Empfang genommen.

Diese Verbreitung haben wir durch eine Vielzahl von Kooperationen im Veranstaltungsbereich gewonnen: So waren wir bei der Gründer-Konferenz IdeaLab der Otto Beisheim Schule mit etlichen hundert Heften ebenso vertreten, wie bei der Eröffnung der neuen Google-Repräsentanz in Berlin, zu der viele hundert Politiker, Medienvertreter und Wirtschaftsleute eingeladen waren. Wir waren präsent bei der renommierten Konferenz „Denk ich an Deutschland“ der Alfred-Herrhausen-Stiftung, sowie bei den Parteitagen der CDU und der SPD. Über einen eigenen VIP-Verteiler haben wir rund 5000 Entscheider in ganz Deutschland erreicht.

Zudem wurden wir in wichtigen Berliner Einrichtungen wie dem Borchardts und dem Café Einstein Unter den Linden ausgelegt, eine Kooperation mit dem Hotel de Rome hat diese Verbreitung ergänzt und wird sie auch künftig ergänzen.

Auf der wichtigen Jahresversammlung des Verbands der Zeitschriftenverleger konnten wir beim Chefredakteurs-Panel über unser Print-Magazin sprechen; die Hefte lagen auch dort aus. Bei den Münchener Medientagen sind wir mit führenden Vertretern der Branche über unsere Verlagsstrategie ins Gespräch gekommen.

Am Kiosk haben wir Prognosen zufolge circa 5.000 Hefte verkauft, 40.000 Hefte waren am Kiosk, damit sind wir im zweistelligen Abverkauf am Kiosk gelandet, was ein sehr guter Erfolg ist – erst recht, wenn man weiß, dass wir kein Marketing-Budget haben, sondern nur davon leben, dass uns Leserinnen und Leser weiter empfehlen. Wir haben, was den Kioskverkauf betrifft, vor allem in den Metropolregionen einen guten Erfolg erzielt. Neben den Kioskverkäufen hatten wir sonstige Verkäufe von circa 1.000 Heften.

Die Autorinnen und Autoren des Heftes werden an den Erlösen des Verkaufs beteiligt. Da wir hier im Moment noch Prognosen des Verkaufs haben, können wir noch keine exakte Angabe machen, wie hoch die Vergütung pro Autor final sein wird. Wir gehen davon aus, dass wir jedem und jeder €100,00 für ihren Namensbeitrag werden auszahlen können.

Wirtschaftlich war das erste Print-Magazin ein Erfolg; wir konnten damit einige zehntausend Euro Gewinn erwirtschaften, die wir nun in den nachhaltigen Aufbau des gesamten Magazins investieren können. Auch das zweite Heft war von der Anzeigenseite her ein Erfolg. Der Gewinn ist kleiner ausgefallen als bei der Erstausgabe, aber auch hier sind es wenige zehntausende Euro. Der Ausblick auf das kommende Jahr ist ebenfalls erfreulich, da Werbekunden bereits für 2013 durchgebucht haben.

Wir haben für die zweite Ausgabe das Cover für den Verkauf am Kiosk optimiert; die Themen sind an den linken Rand gesetzt. Das Inhaltsverzeichnis haben wir ebenfalls noch einmal angefasst. Die Farben, die jeder einzelnen Debatte zugewiesen sind, finden sich schon im Inhaltsverzeichnis. Was auf viel Zuspruch getroffen ist, ist der Zugang des Heftes von beiden Seiten. So finden sich vorne mit der „Themensitzung“ und dem Inhaltsverzeichnis klassische Formate, von der anderen Umschlagsseite her ein alternatives Inhaltsverzeichnis, der „Debattenstoff“, in dem die wichtigsten Begriffe des Heftes glossarisch umschrieben sind. Darauf folgt das Editorial des Chefredakteurs. Auf beiden Seiten des Heftes führen einige Kolumnisten, die den Leserinnen und Lesern bereits aus unserem Online-Magazin bekannt sein dürften, in die Debatten des Heftes hinein. Exklusive Heft-Kolumnistin ist die Schauspielerin Katja Riemann.

Im zweiten Heft konnten wir wieder eine ganze Reihe national und international bekannter Experten und Persönlichkeiten gewinnen: Romano Prodi und Guido Westerwelle, Tim Raue, Julia Klöckner, Martin Rees, Charles Moore, Jakob von Uexkuell. Unsere innenpolitische Debatte haben Leo Fischer, Ines Pohl und Martina Fietz bestritten, ausgewiesene und bekannte politische Kommentatoren. In unserer Debatte zum Berliner Kosmos schreiben unter anderem Eberhard Diepgen und Ole von Beust.

Danken möchte ich an dieser Stelle dem gesamten Team in Redaktion und Verlag, der Anzeigenleitung, unseren Dienstleistern und Partnern in Druck und Vertrieb. Ein Dankeschön geht auch an unsere Werbekunden.

Der größte Dank geht an die Leserinnen und Leser, die das Heft als Lektüre lieb gewonnen haben und sich von den Gedanken darin inspirieren lassen wollen! Weitermachen!

50 Jahre Élysée-Vertrag: eine neue PDF-Edition von The European

Am 22. Januar jährt sich zum 50. Mal die Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags, der Élysée-Vertrag. Aus diesem Anlass schaut The European in seinen Debatten, sowohl online als auch im Print, auf den westlichen Nachbarn und das Verhältnis der beiden Länder zueinander und die jeweiligen Rollen im europäischen Integrationsprozess. Die Debatten die wir hier führen, werden auch bei unserem französischen Medienpartner Mediapart zu lesen sein. Darüber hinaus werden wir die Debatten in einer PDF-Publikation bündeln, die mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes entstehen wird.

Wir freuen uns, das Auswärtige Amt als Unterstützer für diese Publikation gewonnen zu haben. In dieses PDF fließen Inhalte aus dem Print-Magazin ein, das am 13. Dezember erscheinen wird sowie aus den Debatten, die online geführt werden. Die Debatten und Autoren werden von The European frei und unabhängig ausgewählt und gewichtet. Diese PDF-Editon soll einer breiten und interessierten Öffentlichkeit in Deutschland und Frankreich zugänglich gemacht werden.

The European in der neuen Kampagne „Deutschland – Land der Ideen“

Der Anruf vom „Land der Ideen“ kam überraschend: Die Fortsetzung der Kampagne „Willkommen in Deutschland“ soll gedreht werden. Im Mittelpunkt stehen Unternehmer, die in Deutschland arbeiten. Der letzte Spot dieser Art aus dem WM-Jahr 2006 hatte mit berühmten deutschen Köpfen unter dem Slogan „Willkommen in Deutschland – Land der Ideen“ für die Bundesrepublik geworben. Deutschland: ein weltoffenes Land mit schönen Landschaften und einer engagierten Bürgerschaft und einer lebendigen Zivilgesellschaft.

In diesem Jahr werden Unternehmer vorgestellt, die hier arbeiten. Der Fokus liegt auf Menschen, die aus anderen Ländern hierhergekommen sind und hier ein Unternehmen gegründet haben. Deutschland, das ist die Botschaft, ist ein Ort, an dem neue Ideen des Wirtschaftens umgesetzt werden können. Den Testimonials ausländischer Herkunft sollte ein deutscher Unternehmer vorangestellt werden, der Unternehmertum aus Deutschland repräsentiert. Diese Rolle solle ich ausfüllen. Natürlich habe ich das sehr gerne angenommen:

Lesen Sie auch den passenden Bericht bei Gründerszene sowie meine aktuelle Newconomy-Kolumne zu dem Thema.

Autorenvergütung im Printmagazin

Heute haben wir in einem Interview mit der Agentur dapd unser Honorar-Modell für das Print-Magazin bekannt gegeben. Autorinnen und Autoren werden zehn Prozent der Erlöse erhalten, die nach Abzug der für den Verkauf anfallenden Kosten innerhalb von drei Monaten nach Erscheinen des Heftes erzielt werden. Die Botschaft ist klar: Wir möchten und werden unsere Kommentatoren am publizistischen und damit auch wirtschaftlichen Erfolg des neuen Magazins beteiligen. The European geht an dieser Stelle, einmal mehr, einen innovativen, branchen-unüblichen Weg.

Gleichzeitig wenden wir etwas an, was online schon längst Gang und Gäbe ist: Dort schreibt eine Autorin nicht nur einen Text und gibt ihn ab, sondern sie verbreitet ihn auch viral, in ihr Netzwerk, per Email, Facebook oder Twitter. Genauso soll es auch offline praktiziert werden: Unsere Autorinnen und Autoren sprechen über das Heft, für das sie schreiben, weisen ihr Netzwerk auf The European hin. Damit werden sie Multiplikatoren, die für den Erfolg des Heftes bedeutend sind.

Aufgegriffen wurde das Interview z.B. von der Welt oder dem Westen.

The European: Online goes Print

Redaktionssitzung für das Print-Magazin

Ab September 2012 wird The European auch als Printmagazin erscheinen – zum ersten Mal am Donnerstag, den 27. September 2012. Das Meinungs- und Debattenmagazin wird vier Mal im Jahr herauskommen, immer zum Quartalswechsel. Es wird in ganz Deutschland, sowie an ausgewählten Orten in Österreich und der Schweiz zum Verkauf ausliegen. Darüber hinaus kann das Magazin im Abonnement bezogen werden.

The European ist das Meinungs- und Debattenmagazin. „Meinung statt Meldung“ ist unser Claim. Nachrichten sind im Web überall. Aber das, was diese Nachrichten bedeuten, nicht. The European hat in den drei Jahren seines Bestehens diese Lücke geschlossen. In mehr als 300 Debatten haben mehr als 2000 Autoren aus mehr als 25 Ländern mit uns die strittigen Fragen der Zeit betrachtet und kommentiert. In freien, demokratischen und säkularen Gesellschaften gibt es keine absolute Wahrheit. Also gibt es auch keine allein selig machende Meinung. Meinung entfaltet sich im Diskurs. Meinung muss sich in der Debatte bewähren. Am Ende setzt sich der durch, dessen Argumente die besseren sind. The European ist deshalb ein Meinungs- und Debattenmagazin. Das Debattieren im Diskurs gehört zu den Eigenarten der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte. Deshalb haben wir unserem Magazin den Namen The European gegeben.

Warum jetzt als Print?

Viele unserer Leserinnen und Leser haben uns in den vergangenen drei Jahren zurückgemeldet: „Großartige Debatten, pointierte Kommentare, kritische Interviews. Aber: Während eines normalen Arbeitstages schaffe ich es nicht, alles zu lesen. Warum bringt ihr nicht ein Heft heraus? Das lese ich am Wochenende zuhause, im Flieger oder auf einer langen Bahnreise.“ Nun haben wir gesagt: „Das machen wir jetzt.“ Die Nachfrage ist einfach da. Print ist nicht tot! Wir haben schon zum Start des Onlinemagazins gesagt, dass wir uns beispielsweise ein Heft zum Anfang des Jahres, gemäß einem Arbeitstitel „Das werden die Debatten 2013“, gut vorstellen könnten. Nun kommen wir vier Mal im Jahr, eine runde Zahl, um alle relevanten gesellschaftlichen Debatten in einem ansprechenden Magazin abbilden und nach vorne treiben zu können.

Wird es im Printmagazin andere Themen als im Onlinemagazin geben?

Es gibt keine Themen, die es nur Print oder nur Online geben wird. In das Heft kommen die Debatten aus dem Onlinemagazin, von denen wir glauben, dass sie das Potenzial besitzen, die Leserinnen und Leser in den kommenden drei Monaten zu begleiten.

In welchem Verhältnis werden Onlinemagazin und gedrucktes Heft stehen?

Es gibt nur ein The European! Dieses Meinungs- und Debattenmagazin gibt es im Browser – nun sehr bald in einer neuen, sehr schönen Smartphone-Ausspielung – ,in einer englischen Variante und als Printmagazin. Die Themen werden dieselben sein, die Art der Darreichung unterscheidet sich in den jeweiligen Varianten des Produkts. Deshalb wird es auch folgendes geben: Online-Leser werden das Print kaufen, Print-Käufer häufiger das Onlinemagazin besuchen. Beide haben ein Smartphone und lesen darauf The European, wenn sie auf den Flieger oder den Zug warten. Jeder Leser ist täglich in verschiedenen Situationen, in denen er The European lesen kann. The European wird ihn und sie gerne durch den Tag begleiten.

Ist The European ein Politikmagazin?

Nein. Wir sind ein lebensweltliches Magazin für diejenigen Leserinnen und Leser, für die Diskutieren und Wissen über die Schnipsel hinaus, die täglich in den News angeboten werden, zum Lebensstil gehören. Dabei kommentiert The European auch Debatten, die nichts mit der Politik als solcher zu tun haben müssen. Das können Debatten sein zu 20 Jahre Internet oder zu der Frage, ob Indie nicht im Vergleich zu Techno die bessere Musik ist. Natürlich gibt es auch innen- und außenpolitische Debatten. Hierbei hat The European immer Wert darauf gelegt, dass die einzelnen Autoren eine klare, dezidierte Position haben. Die Gesamtheit der Autoren spiegelt darüber hinaus die Meinungsvielfalt, die es innerhalb unserer Gesellschaft gibt. So kam in unserem Magazin Sahra Wagenknecht ebenso zu Wort wie Erika Steinbach. The European hat keine spezifische (partei-)politische Ausrichtung.

Was ist das Alleinstellungsmerkmal des Printmagazins?

Das Alleinstellungsmerkmal wird die Darstellung von Debatten in unserem Heft sein. Dabei geht es darum, die Autorinnen und Autoren mit ihren pointierten Standpunkten ins Zentrum zu rücken. Ebenso wichtig ist es, den Stand einer Debatte anzuzeigen, sowie ihren weiteren Verlauf zu prognostizieren. Das sind vor allem Herausforderungen für das Design und für das Layout des neuen Printmagazins. Inhaltlich sind wir mehr als stark aufgestellt. Bislang haben wir mehr als 10.000 Beiträge in unserem Onlinemagazin veröffentlicht, mehr als 300 Debatten mit mehr als 2000 Autoren aus mehr als 25 Ländern. Wir sind wie kein anderes Produkt aufgestellt, wenn es darum geht, inhaltliche Fragen mit relevanten Akteuren zu debattieren. Es gibt auf dem deutschen Markt kein vergleichbares Produkt.

Wie viel wird das Heft kosten?

Der Preis wird zwischen 7,50€ und 8,00€ liegen.

Blick auf das werdende Heft: Alexander GörlachFlorian GuckelsbergerChristoph Blumberg

Unsere Anzeigenvermarktung: Nils HöfertTobias Gerhard sowie kaufmännischer Geschäftsführer Christoph Blumberg

Die Redaktion diskutiert Themen, Sebastian Pfeffer und Lars Mensel im Gespräch

Clemens Lukitsch & Alexandra Schade

Christoph Blumberg, Florian Guckelsberger & Alexander Görlach

Thore BarfussSebastian PfefferAlexander Görlach

Presseecho

Süddeutsche Zeitung
“The European” bekommt Print-Version: Aus dem Netz aufs Papier

Gründerszene
The European startet Printmagazin (Interview mit Alexander Görlach)

Vocer
Renaissance der Druckerschwärze

DWDL
“Meinung statt Meldung”: Debatten-Magazin “The European” bald am Kiosk

Kress
“Print ist nicht tot!”: “The European” wird gedruckt

Werben & Verkaufen
“The European” kommt als Print-Ausgabe

Meedia
The European bringt vierteljährliches Printmagazin

turi2
heute2

The European & arte Medienfrühstück

Gemeinsam mit dem Kulturkanal arte haben wir am 9. Dezember ein Medienfrühstück in Berlin Mitte, im Restaurant Chipps, veranstaltet. Eingeladen waren unter anderem Blogger, Journalisten, Start-Up-Unternehmer, Internet-Akteure und Freundinnen und Freunde unseres Magazins.

Wir freuen uns sehr an der Kooperation mit arte; wir haben das Event gerne mit Florian Hager, dem Direktor für alles Digitale in dem Medienhaus, ausgerichtet und freuen uns auf die Fortsetzung zur Berlinale 2012. Danke dem Team vom Chipps und unserem Freund Cookie für das gute Ambiente und das ausgesprochen ansprechende Frühstück.

Fotos von dem Frühstück finden Sie auf flickr oder in der folgenden Gallerie.